Über 420 Orientierungsläufer aus ganz Deutschland gingen bei kalten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und zeitweise dichtem Nebel in Altenberg an den Start. Der veranstaltende SV Robotron Dresden hatte mit dem Kahleberg ein lange nicht für diesen NaturSport">sport genutzter Wald wieder neu kartiert, der nach großflächigen Forstschäden seinem Namen alle Ehre machte und durch umfangreiche Neuaufforstungen ohne Bewirtschaftung eine diffuse, meist schwer belaufbare Vegetationen aufweist. Dieses erschwerte die Orientierung zusätzlich, sodass auch Spitzeläufer einige Suchaktionen starteten.
Nur neun Eliteläufer nahmen die Strapazen der 21.700m Luftlinie langen Strecke mit 560 Metern Steigung und 31 Kontrollposten auf sich.
Bei diesen deutschen Meisterschaften über die Ultralangdistanz gewannen erwartungsgemäß Christian Teich vom SSV Planeta Radebeul und Monika Depta (OLG Siegerland) die Titel.
Das Mass aller Dinge war aber erwartungsgemäß der schwedische Ex-Weltmeister Emil Wingsted. Mit einer Zeit von 2h 7 Minuten erzielte er eine für keinen deutschen Läufer erreichbare Fabelzeit.
Die Damen-Konkurrenz über 13,5 km Luftlinie mit 370 m Steigung und 19 Kontrollposten wurde von Monika Depta (OLG Siegerland) beherrscht. Die Dresdnerin Wiebke Sihver vom Post-SV konnte nach umfangreichem Wintertraining lange Zeit eine ähnliche Laufgeschwindigkeit beibehalten. Lohn des Trainings war die Bronzemedaille hinter der Nationalläuferin Meike Jäger. Das Trio des USV TU Dresden Cornelia Eckardt, Sonnhild Knoblauch und Sieglinde Kundisch mussten mit den Plätzen 4,5 und 8 zufrieden sein, während sich Jitka Krämer (ebenfalls Post) über Platz 7 freute.
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