Die durch die rührigen Organisatoren des SV Robotron Dresden als Doppelsprint durchgeführten Meisterschaften erfüllten die Erwartungen an spannende Wettkämpfe vollends. Kurze Bahnen über weniger als 3 Kilometer Distanz mit vielen Kontrollposten (26 bzw. 22 bei den Herren) mit ständigen Richtungswechseln zwangen zu höchster Konzentration bei maximaler Laufgeschwindigkeit. In der Herren-Konkurrenz entwickelte sich der Wettkampf zu „Vereinsmeisterschaften“ des USV TU Dresden. Einen Drei-Sekunden-Rückstand auf den aktuellen Vizemeister über die Ultralang-Distanz, Wieland Kundisch, konnte Caics Gatis im zweiten Rennen noch in einen Vier-Sekunden-Vorsprung verwandeln. Tomi Kääriänen, Thomas Wuttig und Uwe Möser machten den TU-Triumph perfekt. Lediglich Jan von Dalowski vom Post-SV Dresden konnte als Fünfter die Phalanx durchbrechen.
Bei den Damen musste sich die Führende nach dem ersten Lauf, Hanka Straube vom SV Lengefeld, doch noch Myrea Schröter aus Kassel geschlagen geben. Anett Leibiger vom Post-SV Dresden verteidigte den Bronzerang.
Zum Wettkampf trat auch eine kleine Mannschaft des SSV Planeta Radebeul an – mit einer überaus erfolgreichen Bilanz von zwei Meistertiteln: Das Ehepaar Tonn erkämpfte sich die Titel in der jeweiligen Altersklasse Damen bzw. Herren ab 55 Jahre. Rund um den Weixdorfer Sportplatz bewiesen beide beim Doppelsprint ihre Dominanz und erzielten immer die Bestzeit. Am Ende konnte Gisela Tonn sensationelle 4,5 Minuten Vorsprung auf ihre Konkurrentinnen vorweisen – im Sprint eine „kleine Ewigkeit“, während Konrad Tonn das familieninterne Duell „verlor“, da er „nur“ reichlich zwei Minuten Vorsprung herauslaufen konnte. Peter Schmidt erkämpfte in der H55 mit Rang 6 noch eine Urkunde, während Ute Wiedenfeld, Elke Schmidt und Willi Schirmer ein Sprung in die Top 10 knapp verwehrt blieb.
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