Zum Auftakt der Sächsischen Gesundheitswoche 2011 fand am 7. Mai das 1. GesundheitsSport">sportpolitische Forum Sachsens im Deutschen Hygienemuseum Dresden statt. In Kooperation mit dem LandesSport">sportbund Sachsen, dem KreisSport">sportbund Dresden und der Universität Leipzig beteiligte sich der Sächsische Turn-Verband mit einem Workshop „GesundheitsSport">sport im Kindes- und Jugendalter“ unter der Leitung von Dr. Reinhard Weber an der Veranstaltung.
Mehr als 70 Teilnehmer, darunter Abgeordnete aus dem Sächsischen Landtag, verfolgten am Vormittag zunächst die beiden Hauptreferate „Prävention und Rehabilitation – die Bedeutung von strukturierten Bewegungsangeboten“ (Prof. Dr. Petra Wagner; Universität Leipzig) und „Der organisierte Sport im Freistaat Sachsen – ein bedeutsamer Partner des Sozialsystems“ (Dr. Petra Tzschoppe, Vizepräsidentin BreitenSport">sport des LSB Sachsen).
Besonders erfreulich war die rege Beteiligung am Workshop des STV. An drei Beispielen konnte hervorragend belegt werden, dass – über eine Vernetzung des Sports mit Kindergärten und Schulen – verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen, die das gesunde Aufwachsen von Kindern fördern, unbedingt praxistauglich sind: Martina Sonntag und Günther Behla vom SC Riesa gewährten Einblick in die inzwischen 15-jährige Erfolgsgeschichte der Sportkindergärten ihrer Heimatstadt. Christoph Arnold (im Bild), Schulleiter der Sport">sportbetonten Grundschule Liebertwolkwitz, faszinierte die Teilnehmer anschließend mit seiner Präsentation eines völlig neuartigen Schulmodells. Die Kinder kommen hier in den Genuß vielfältiger, ganztägiger Angebote, welche die Zeit zwischen den „normalen“ Unterrichtsstunden gesundheitsfördernd auflockern. Das Sport">sportliche Profil der Schule wird dabei durch einen eigenen Sportverein organisiert. Die praxisorientierte Vortragsreihe des Workshops wurde geschlossen durch Bianka Hüller, Geschäftsführerin des Landesturnverbandes Sachsen-Anhalt, die in ihren Ausführungen den Aufbau der "Kinderturnclubs“ im benachbarten Bundesland skizzierte. Das erfolgreiche Bestehen der Kinderturnclubs beweist, welche positiven, nachhaltigen Effekte über eine respektvolle Zusammenarbeit zwischen Sportfachverbänden und Politik / Verwaltung erzielt werden können.
Das Gezeigte regte die Zuhörer natürlich an, weitere Fragen zu stellen, Ideen zu diskutieren, Kontakte zu knüpfen oder Anregungen für die eigene Arbeit im Bereich GesundheitsSport">sport mit nach Hause zu nehmen.
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