Anne Heinemann (SV Robotron) und Wieland Kundisch (USV TU) heißen die beiden Dresdner Sieger der Langdistanz-Orientierungsläufe im Zirkelstein-Gebiet. Während die 37-jährige Zahnärztin seit dem Start durchgängig die Schnellste war und am Ende knapp 2 Minuten Vorsprung erlaufen hatte, musste sich Wieland Kundisch (im Bild bei der Saisoneröffnung; Foto: Eleonore Pohl) bis ins Ziel quälen – nur um zwei Sekunden schneller zu sein als seine unmittelbaren Verfolger.
Der 25-jährige Student hatte die 10.400 Meter (Luftlinie) lange Strecke mit über 300 Meter Steigung unterschätzt. Auch seine Anreise aus Dresden mit dem Rennrad belastete wahrscheinlich schon vor dem Wettkampf seine Reserven. Zudem hatte er es versäumt, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, so dass seine Kraft am 22. der 30 Kontrollposten beinahe erschöpft war. Bis dahin führte er souverän mit fünf Minuten Vorsprung. Kundisch gab nicht auf, kämpfte sich über die letzten Kilometer durch das Gelände und rettete den Sieg mit nur zwei Sekunden Vorsprung vor Freddy Burkhardt und 13 Sekunden vor Nationalmannschaftstrainer Andreas Lückmann (beide Post SV Dresden) ins Ziel. In die „Top 10“ der Herren-Elite gelangten somit ausschließlich Läufer der beiden größten Dresdener Vereine USV TU und Post SV.
Die Damen-Konkurrenz über 6.900m Luftlinie und 210 m Steigung gewann Anne Heinemann vom SV Robotron Dresden klar. Zu keiner Zeit des Rennens war eine andere Läuferin schneller und so mussten sich Cornelia Eckardt (USV TU) und Anne Ziemke (ebenfalls Robotron) mit Platz 2 bzw. 3 begnügen.
(Ergebnisse im Anhang links unten)
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